Welt : EINGEBILDET

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„Dysmorphophobie“ ist der Name, den Ärzte und Psychologen in Anlehnung an bestehende Krankheitsnamen für das Phänomen fanden, bei dem sich Menschen einbilden, hässlich zu sein. Das aus dem Griechischen zusammengestellte Wort bedeutet: Angst, missgestaltet zu sein. Zahlen über die Häufigkeit gibt es nicht. Schon deshalb, weil Betroffene die verschiedensten Therapeuten konsultieren: Hautärzte, Gynäkologen, plastische Chirurgen, Zahnärzte. Studien haben gezeigt, dass eine kognitive Verhaltenstherapie, mitunter kombiniert mit Antidepressiva, Erfolg verspricht.

Wie Frauen leiden: Frauen verzweifeln nur allzu oft an der Fettverteilung in ihrem Körper.Oft beginnen Zweifel und Verzweiflung am eigenen Aussehen in der Pubertät mit einer Akne, sie erstrecken sich später auf Gesicht, Haut, Haare und Figur.

Wie Männer leiden: Männer, wie vor einiger Zeit im „British Medical Journal“ zu lesen war, leiden eher darunter, dass sie ihr Erscheinungsbild als zu wenig muskulös empfinden. aml

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