Eingeständnis : Sachs: Mit Sportwagen kann man keine Frauen beeindrucken

Späte Erkentniss: Der als Playboy bekannte Gunter Sachs entscheidet sich gegen Statussymbole im Kampf ums andere Geschlecht und setzt stattdessen auf wahre Gefühle.

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Die Weisheit kommt im Alter: Gunter Sachs legt wert auf Gefühle. -Foto: ddp

OffenburgDer als Playboy bekannt gewordene Gunter Sachs verzichtet beim Werben um weibliche Sympathien bewusst auf Statussymbole. "Mit Sportwagen und teuren Anzügen kann man zwar auf sich aufmerksam machen, nachhaltig beeindrucken kann man Frauen damit aber nicht", sagte das 75 Jahre alte Jet-Set-Urgestein am Montag im badischen Offenburg bei der Veranstaltungsreihe "Burda live".

"Wichtig ist nicht der große Auftritt, - entscheidend sind kleine Gesten und die Gabe, zuhören zu können." Männer sollten daher bewusst ihre Ausstrahlung einsetzen und Charakter zeigen. Dies habe er nach 39 Jahre Ehe mit dem früheren schwedischen Fotomodel Mirja Larsson verinnerlicht. "Ohne gute Gespräche, tiefe Gefühle und die Fähigkeit, den Partner täglich auf Händen zu tragen, funktioniert wahre Liebe nicht."

Dass er wegen seines aufsehenerregenden Lebensstils in den 1960er Jahren und einer drei Jahre dauernden Ehe mit der französischen Filmschauspielerin Brigitte Bardot immer noch als Playboy bezeichnet wird, hält Sachs für eine Ehre. "Mir würde etwas fehlen, wenn man in mir nicht mehr den Playboy sehen würden. Es ist schön, wenn man mit 75 Jahren noch boy genannt wird." Auch seine Ehefrau habe kein Problem damit. "Sie weiß, dass Playboys treu sind." Der in Franken geborene Sachs und seine Frau leben überwiegend in der Schweiz. (ps/dpa)

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