Welt : Einsturz des Stadtarchivs in Köln: Verkehrsbetriebe geben Fehler zu

Köln - Ein Jahr nach dem Einsturz des Stadtarchivs haben die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) Fehler eingeräumt. Nach bisherigen Untersuchungen habe es bei der Überwachung des U-Bahn-Baus durch die KVB Versäumnisse gegeben, sagte der von der KVB beauftragte Baurechtsanwalt Gero Walter. Demnach hat die KVB unter anderem den Einbau von Eisenbügeln sowie Betonierungsprotokolle nicht ausreichend kontrolliert. Dass in der Baugrube vor dem Archiv am Waidmarkt in den Monaten vor dem Unglück zu viel Grundwasser abgepumpt wurde, liege in der Verantwortung der Baufirmen, sagte Walter. Ob die KVB darüber informiert war, sei bisher unklar. dpa

Schweizer Schüler wegen Mordversuchs in München angeklagt

München - Drei Schüler aus der Schweiz stehen seit Montag wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht München I. Aus Spaß am Prügeln sollen die damals 16-Jährigen im vergangenen Sommer in München wahllos fünf Menschen zusammengeschlagen haben. Ihnen drohen wegen Mordversuchs bis zu zehn Jahre Haft nach Jugendstrafrecht. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach Angaben der Ermittler befanden sich die Schüler einer Weiterbildungsschule in Küsnacht auf Klassenfahrt und waren alkoholisiert, als sie beschlossen, beliebige Personen zu attackieren. Laut Staatsanwaltschaft gab einer der Jungen bei der Vernehmung an, er und seine Kameraden hätten die Taten begangen, „um ein bisschen Spaß zu haben“. dpa/ddp

Urteil im Prozess gegen

Ernst August erwartet

Hannover - Zehn Jahre nach der Attacke von Ernst August Prinz von Hannover auf den Hotelier Josef Brunlehner in Kenia wird für den heutigen Dienstag das mittlerweile dritte Urteil in der Sache erwartet. Es geht um einen Streit zwischen dem Prinzen und Brunlehner im Januar 2000. Brunlehner behauptet, von Ernst August heftig verprügelt worden zu sein. Ernst August hat seinerseits eingeräumt, Brunlehner zwei Ohrfeigen gegeben zu haben. ddp

Welle spült zwei Mädchen

ins Meer

Oslo - Zwei norwegische Mädchen sind beim Spielen auf einem Felsen am Meer von einer Welle erfasst worden und wegen einer Unterkühlung gestorben. Sie wurden in Kristiansund an der Westküste ins eiskalte Meer gespült und von Suchmannschaften im Wasser gefunden. Alle Anstrengungen zur Wiederbelebung im Krankenhaus blieben erfolglos. Die beiden Mädchen hatten am Sonntag mit einer Freundin auf Felsen am Ufer gespielt. Als sie ins Meer gerissen wurden, schrie das dritte Mädchen um Hilfe. dpa

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