Welt : Empörung nach Kommentar über Vergewaltigung

Foto: dapd

New Albany - Erneut hat ein republikanischer Kandidat für den US-Senat mit einem Kommentar zum Thema Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung Empörung ausgelöst. Richard Mourdock hatte in einer Livesendung des US-Fernsehens erklärt: „Selbst wenn Leben in dieser schrecklichen Situation einer Vergewaltigung beginnt, ist das etwas, von dem Gott wollte, dass es geschieht.“

Die Chefin der Demokratischen Partei, Debbie Wasserman Schultz, sagte, die Äußerungen seien „ungeheuerlich und erniedrigend für Frauen“. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney distanzierte sich umgehend von Mourdock. Vor zwei Monaten hatte ein anderer Senatskandidat der Republikaner mit einer Einlassung Entrüstung provoziert. Todd Akin hatte erklärt, es sei „wirklich selten“, dass eine Frau nach einer „wirklichen Vergewaltigung“ schwanger werde. Der Körper der Frau habe in einem solchen Fall „Möglichkeiten, zu versuchen, das Ganze zu beenden“. dapd, Tsp

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