Ende einer Karriere : Gisele Bündchen geht vom Laufsteg

Sie will auf ihren Körperhören. Gisele Bündchen hat ihre Karriere auf dem Laufsteg nach 20 Jahren beendet. Mit 14 hatte sie ihr erstes Defilee gehabt.

Abschied: Gisele Bündchen will sich künftig mehr um die Familie kümmern.
Abschied: Gisele Bündchen will sich künftig mehr um die Familie kümmern.Foto: imago/Xinhua

Nach zwei Jahrzehnten auf den Laufstegen dieser Welt hat das brasilianische Model Gisele Bündchen am Mittwoch seine Karriere beendet. Die 34-Jährige ging in São Paulo bei der dortigen Fashion Week auf den Laufsteg, dort hatte sie mit 14 Jahren ihr erstes Defilee. Mittlerweile ist die Veranstaltung die größte Fashion Show in Lateinamerika.

Zu Bündchens letztem Laufsteg-Auftritt waren auch ihr Ehemann Tom Brady und ihre Eltern gekommen. Die 34-Jährige absolvierte die 20-minütige Show routiniert, bis plötzlich männliche und weibliche Models bekleidet mit Jeans und T-Shirts mit einem aufgedruckten Bild von Bündchen auf die Bühne strömten. Die 34-Jährige hielt kurz inne und brach dann in Tränen der Rührung aus.

„Mein Körper hat mich gebeten aufzuhören“

Bei dem Entschluss, sich nach zwei Jahrzehnten vom Laufsteg zu verabschieden, habe sie auf die Signale ihres Körpers gehört, hatte Bündchen kürzlich gesagt. „Mein Körper hat mich gebeten aufzuhören“, sagte sie einer Zeitung. „Ich respektiere meinen Körper – und es ist ein Privileg, aufhören zu können.“ Ihr Abschied vom Laufsteg sei aber „keine Pensionierung“. Sie wolle sich künftig auf andere Projekte konzentrieren und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Bündchens Familie hat deutsche Wurzeln, sie ist mit dem US-Football-Star Brady verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.

Bündchen war lange Jahre das Gesicht des Modehauses Chanel, arbeitete aber auch für Valentino, Versace, Vuitton und Victoria’s Secret. Nach Schätzung des „Forbes“-Magazins verdiente Bündchen allein im vergangenen Jahr 47 Millionen Dollar (etwa 44 Millionen Euro). In den vergangenen acht Jahren war sie das bestbezahlte Model der Welt. (AFP)

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