Welt : Entspannung in Waldbrandgebieten

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Kühlere Temperaturen und ein lange überfälliger Regen sind den Feuerwehrleuten im Westen Kanadas und dem Nordwesten der USA beim Kampf gegen die Waldbrände zu Hilfe gekommen. Der Wetterumschwung erlaubte gut 2000 Einwohnern des Ferienortes Kelowna in der Provinz British Columbia, in der Nacht zum Montag in ihre Häuser zurückzukehren. Nach Angaben der Feuerwehr waren am Wochenende fast 30000 Menschen evakuiert worden. Weitere 17000 warteten auf Abruf, während Windböen von 45 Stundenkilometern das Feuer mit rasender Geschwindigkeit in ihre Nähe trieb. 244 Häuser im Süden der Stadt fielen dem Flammeninferno zum Opfer. Doch am Sonntagabend fielen die Temperaturen auf wenige Grad über null und der Wind ebbte ab. Kevin Matuga, Sprecher von British Columbias Forstbehörde, warnte vor verfrühtem Optimismus. Am Sonntag löschte der Regen im Nordwesten der USA mehrere der etwa drei Dutzend schweren Brände. In Oregon war am Wochenende der Notstand ausgerufen und die Nationalgarde gerufen worden, um der völlig überlasteten Feuerwehr beim Löschen zu helfen. Doch der Temperaturabfall und Regen erlaubten es am Sonntag, den Osteingang des Yellowstone Nationalparks im US-Staat Wyoming erstmals seit einer Woche zumindest vorübergehend wieder zu öffnen. dpa

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