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Entwicklung in Japan : In Reaktor 4 sammelt sich Wasserstoff

Im havarierten Reaktor 4 des japanischen Katastrophen-AKW Fukushima sammelt sich seit Freitag erneut explosiver Wasserstoff. Kleine Explosionen seien möglich.

Die zerstörten Reaktorgebäude 1 und 2 des AKW Fukushima. Bisher hieß es nur in Reaktorblock eins sei es zu einer Kernschmelze gekommen. Nun bestätigt der Betreiber Tepco, dass die Brennstäbe auch in den Blöcken zwei und drei geschmolzen seien. Foto: dpaWeitere Bilder anzeigen
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24.05.2011 07:40Die zerstörten Reaktorgebäude 1 und 2 des AKW Fukushima. Bisher hieß es nur in Reaktorblock eins sei es zu einer Kernschmelze...

15: 30: Wieder soll sich Wasserstoff im AKW Fukushima sammeln. Dies geht aus der aktuellsten Analyse des Japan Atomic Industrial Forum (JAIF) hervor. Das Risiko für eine weitere Explosion ist nach Expertenmeinung aber gering.

In dem bereits weitgehend zerstörten Reaktorgebäude 4 könne der Wasserstoff relativ schnell entweichen, sagte Reaktorexperte Hans-Josef Allelein von der RWTH Aaachen. „Da hat es schon gebrannt, das heißt, es bestehen schon Öffnungen.“ Kleine Wasserstoff-Explosionen seien möglich, „aber keine mit großen Auswirkungen“.

14:30: Reisende aus Japan können sich an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt auf radioaktive Strahlung untersuchen lassen. Für Passagiere von Direktflügen aus dem Land gebe es von 15.00 Uhr an ein entsprechendes Angebot, kündigte Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) am Freitag in Wiesbaden an. Bereits seit Anfang der Woche werden Lieferungen aus Japan auf eine Strahlenbelastung getestet. Seit Mittwoch werden auch alle pflanzlichen und tierischen Lebensmittel aus Japan untersucht. Die Flugzeuge aus Japan werden ebenfalls auf Radioaktivität getestet.

13:29: Im Katastrophen-AKW Fukushima sind am Freitag fast 140 Feuerwehrleute aus Tokio zum Einsatz gekommen. Diese rückten mit 30 Fahrzeugen an, berichtete das staatliche Fernsehen NHK am Freitagabend (Ortszeit). Sie verspritzten 50 Tonnen Wasser auf den
havarierten Reaktor 3, um eine Kernschmelze darin zu verhindern. Es handelte sich um Fahrzeuge, die normalerweise für Einsätze an hohen Gebäuden gedacht sind: Mit ihnen können die Feuerwehrleute aus 22 Metern Wasser spritzen.

13:00: Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler lässt wegen der Katastrophe in Japan seine Lastwagenproduktion bis mindestens Dienstag ruhen. Die Sicherheit der knapp 13 000 Mitarbeiter an elf Standorten in dem Land habe oberste Priorität, sagte Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler am Freitag in Stuttgart. Sobald es die Sicherheitslage erlaube, werde die Tochter Mitsubishi Fuso den Betrieb wieder aufnehmen. „Aber natürlich sind auch bei Fuso einige Gebäude und Anlagen beschädigt“, sagte Renschler. „Gott sei Dank ist nach heutigem Kenntnisstand bisher keiner unserer Mitarbeiter persönlich von größeren Schäden betroffen.“

12:32: Noch mehr als 30 Kilometer vom Katastrophen-AKW Fukushima entfernt ist eine deutlich erhöhte Strahlenbelastung festgestellt worden. Die Verstrahlung nordwestlich der havarierten Anlage lag bei 170 Microsievert am Donnerstag und 150 Microsievert am Freitag, wie das japanische Wissenschaftsministerium mitteilte. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die höchste Belastung habe dabei in einer Zone gelegen, die bisher nicht evakuiert worden ist. Die Menschen hier wurden lediglich aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Nach Expertenmeinung nehmen Menschen bei der gemessenen Belastung innerhalb von sechs bis sieben Stunden so viel Strahlung auf, wie sonst innerhalb eines Jahres gerade noch verträglich wäre. Die Strahlung direkt am Reaktor ist um ein Vielfaches höher: Erst am Donnerstag hatten die Betreiber nach eigenen Angaben wieder 400 Millisievert am Block 3 gemessen. Ein Millisievert sind 1000 Microsievert. Die japanische Regierung hat den Umkreis von 20 Kilometern um das Kraftwerk evakuiert. Wer bis zu 30 Kilometer entfernt lebt, soll im Innern von Häusern bleiben.

12:23: Ministerpräsident Naoto Kan hat sich in einer Fernsehansprache an die Menschen in Japan gewandt. „Japan als Land wird die Katastrophe überwinden und sich erholen“, betonte Kan. Die Bevölkerung habe die erste Woche nach der Katastrophe mit Ruhe bewältigt. Die atomare Krise erlaube keinen Optimismus. Den Opfern und Angehörigen der Opfer drückte er sein Beileid und Mitgefühl aus.

12:14: Das US-Militär hat Japan Unterstützung durch 450 Strahlenexperten angeboten. Die Einheit könne dem Land bei der Bewältigung seiner Nuklearkrise helfen, sagte der Befehlshaber des US-Pazifikkommandos, Admiral Robert Willard, am Freitag nach Angaben der japanischen Agentur Kyodo. Ein Team aus neun US-Spezialisten sei bereits nach Japan geschickt worden. Es soll die Behörden unterstützen, den drohenden Super-GAU in den außer Kontrolle geratenen Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima abzuwenden. Die US-Experteneinheit könne unter anderem zur Strahlenmessung und Dekontamination verstrahlter Menschen oder Objekte eingesetzt werden, hieß es.

11:42: Die Strahlenbelastung in Tokio ist nach den Worten des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde, Yukiya Amano, nicht schädlich.

11:23: Der Wind am japanischen Unglücksreaktor soll zu Beginn kommender Woche wieder in Richtung der Millionen-Metropole Tokio drehen. „Wie weit sich die Radioaktivität dann ausbreitet, kann man aber noch nicht sagen“, sagte Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Am Dienstag soll der Wind voraussichtlich erneut seine Richtung ändern und wieder auf Nord/Nordwest umschwenken. In der Region um Fukushima hat es unterdessen aufgehört zu schneien. Am Himmel wechselten sich Sonne und Wolken ab. Neuer Niederschlag ist nicht in Sicht. Bei Temperaturen zwischen ein und vier Grad ist es aber weiterhin winterlich kalt.

11:19: Auf die massive Kritik am Krisenmanagement der japanischen Regierung hat Ministerpräsident Naoto Kan mit dem Versprechen reagiert, mehr Informationen über die Atomkrise zu liefern. "Ich möchte versprechen, dass wir der (internationalen Atomenergiebehörde) IAEA so viele Informationen wie möglich zur Verfügung stellen wollen, auch der ganzen Welt", sagte Kan nach einem Treffen mit IAEA-Chef Yukiya Amano am Freitag in Tokio. Amano versicherte die Bereitschaft der IAEA, Japan beim Kampf gegen das Atom-Chaos zu unterstützen, berichtete die Agentur Kyodo. Der IAEA-Chef fordert weiter eine bessere Aufklärung: "Die internationale Gemeinschaft will eine exaktere und schnellere Information", sagte er vor Journalisten. Ein vierköpfiges IAEA-Team werde sich an der Überwachung der Radioaktivität beteiligen und sich dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima "in einigen Tagen" nähern, sagte Amano.

11:16: Die Situation im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist nach Einschätzung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) "anhaltend kritisch". Die Kettenreaktionen in den Reaktoren seien weitgehend sich selbst überlassen, man wisse nicht wie viel Radioaktivität austrete, sagte Röttgen am Freitag im Bundesrat. Es sei völlig unklar, wie lange die Situation dort noch andauern werde. Die Atom-Katastrophe sei ein "weltveränderndes Ereignis".

10:25: Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig, die Evakuierung auszuweiten. Diese beläuft sich derzeit auf 30 Kilometer im Umkreis des AKW Fukushima.

10:17: Die Stromkabel zur Wiederaufnahme der Kühlung der havarierten Reaktoren eins und zwei sollen voraussichtlich bis Samstagmorgen verlegt sein, wie Japans Atombehörde erklärte.

9:54: Die japanische Atombehörde stuft die Vorkommnisse an den Reaktoren eins, zwei und drei des AKW Fukushima als Störfall der Kategorie fünf (zuvor vier) ein, den Zwischenfenfall im Reaktor vier als Kategorie drei.

9:29: Sie werden die "Fukushima 50" genannt - jetzt bekommen die Männer, die im havarierten Atomkraftwerk in Japan gegen den Super-GAU kämpfen, Verstärkung. Mehr als 120 Männer seien inzwischen am Ort des Geschehens im Einsatz, darunter auch Spezialisten anderer Atomkonzerne, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Tepco der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. Japanische Medien berichteten am Freitag, es seien rund 140 Feuerwehrleute auf dem Weg zum Kraftwerk, um die Armee zu unterstützen.

9:24: Die erneuten Kühlversuche am Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins sind erfolgreich. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Freitagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Der Fernsehsender zeigte auch einen Armeesprecher, der berichtete: "Wir haben das Ziel getroffen". Seit dem Nachmittag spritzen Wasserwerfer erneut auf den Reaktor. Das Wasser soll die Kernschmelze verhindern. Die Brennelemente im Block 3 enthalten das hochgiftige Plutonium.

8:44: Der Betreiber des japanischen Unglücksreaktors Fukushima erwägt erstmals öffentlich, das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben. “Es ist nicht unmöglich, die Reaktoren mit Beton zu überziehen“, teilte Tokyo Electric Power am Freitag mit. Zunächst solle aber versucht werden, den Reaktor abzukühlen. Nach der Katastrophe in Tschernobyl wurde ebenfalls mit Sand und Beton eine Deckschicht geschaffen. Vielleicht sei es die einzige Möglichkeit, eine katastrophale Ausbreitung von Strahlung zu verhindern, sagten japanische Ingenieure.

8:02: Der AKW-Betreiber Tepco hofft, die Reaktoren 1 und 2 am Samstag mit der wiederhergestellten Stromverbindung versorgen zu können. Das berichtete der Sender NHK am Freitag. Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins seien seit dem Erdbeben vor einer Woche die Kühlsysteme dreier Reaktoren defekt. Der Strom wird für die Kühlung benötigt, da sonst eine komplette Kernschmelze droht. Über den Zustand der Technik in den teilweise völlig zerstörten Reaktorhallen gab es keine genauen Angaben. In einem Gebäude neben Block 1 sei bereits ein Stromverteiler installiert worden, meldete NHK weiter unter Berufung auf Tepco. Nun werde an einer Verbindung zum Transformator am Block 2 gearbeitet.

7:32: Die Kühlversuche per Wasserwerfer sollen nun auch auf Reaktor 1 des Atomkraftwerks Fukushima Eins ausgeweitet werden. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano nach Angaben des Fernsehsenders NHK vom Freitag. Zuvor war der Einsatz der Wasserwerfer nur für die Blöcke 3 und 4 geplant gewesen. Um die Situation zu entschärfen war geprüft worden, ob auch Reaktor 1 auf diese Weise gekühlt werden könne. Edano betonte laut NHK, dass die Lage an Reaktor 1 nicht so dramatisch sei wie an den Blöcken 3 und 4. Die Kühlung des Reaktorbehälters in Block 1 könnte aber einer weiteren Krise vorbeugen.

7:20: Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sagte, Japan tue alles, um die aktuelle Krise zu überwinden. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo nach einem Treffen Kans mit mit IAEA-Chef Yukiya Amano am Freitag. Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sind auf dem Weg zum Unglücksmeiler Fukushima Eins, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen und dort die radioaktive Strahlung zu messen. Über die Strahlenbelastung hatte es in den vergangenen Tagen häufiger widersprüchliche Angaben von japanischer Seite gegeben.

7:18: Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hat Japans Ministerpräsidenten Naoto Kan um eine engere Zusammenarbeit gebeten. Zudem forderte Amano nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo, die internationale Öffentlichkeit besser
über die Lage am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins zu informieren. Kan sicherte dies den Angaben nach bei dem Treffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) zu.

6:46: Genau eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami hat Japan der Opfer der Naturkatastrophe gedacht. Im am schwersten betroffenen Nordosten des Landes wurde am Freitag um 14.26 Uhr (06.46 Uhr MEZ) eine Schweigeminute abgehalten. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder aus einer Notunterkunft in Yamada in der verwüsteten Provinz Iwate, wo sich ältere Überlebende Hand in Hand symbolisch vor den Opfern verbeugten.

6:07: Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins haben Feuerwehrleute und Soldaten mit einem zweiten Kühlversuch begonnen. Am Freitagmittag gegen 14.00 Uhr (Ortszeit) richteten Einsatzfahrzeuge der Armee ihre Wasserfontänen auf die strahlenden Reaktoren. Der Fernsehsender NHK zeigte Live-Bilder vom Start der Aktion, deren Ziel zunächst der Block 3 war - später sollte den Plänen zufolge Block 4 folgen. Auch gab es Überlegungen, Reaktor 1 in die Wasserkühlung einzubeziehen.

5:44: Zumindest am Freitag werden die Armee-Helikopter nicht erneut zum Einsatz kommen, um die Reaktoren am Unglücks-Atomkraftwerk zu kühlen. Das berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Zunächst sollen Armee und Feuerwehr vom Boden aus mit Wasserwerfern arbeiten. Die Aktion aus der Luft war am Donnerstag sehr heikel, weil die Hubschrauber wegen hoher Radioaktivität nicht über den Ruinen kreisen durften. Sie mussten ihr Wasser im Vorbeifliegen abwerfen, was ein präzises Zielen unmöglich machte. Auch kam es nur zu vier Abwürfen.

4:03: Der japanische Handelsminister ruft die Bevölkerung und die Industrie zum Stromsparen auf. Zudem habe er Firmen im Westen des Landes gebeten, ihre Produktion zu erhöhen, um damit die Ausfälle aus der vom Erdbeben
betroffenen Region zu kompensieren, sagte Banri Kaeida.

3:53: Eine Woche nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Japan haben die Behörden des Landes erneut die Opferzahlen nach oben korrigiert. Mehr als 16.600 Menschen seien tot oder vermisst, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Tod von 6405 Menschen ist demnach bestätigt, von 10.259 Menschen fehlte jede Spur. Die Zahl der Verletzten wurde mit 2409 angegeben. Die Vermutung, dass auch die Vermissten tot sind, wurde immer mehr zur Gewissheit. Die Helfer hatten so gut wie keine Hoffnung mehr, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden.

3:37: Die Flüchtlinge in der Unglücksprovinz Miyagi wurden von den Behörden aufgefordert, auf die benachbarten Präfekturen auszuweichen. Grund sei der akute Platzmangel in den Notunterkünften, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Eine ähnliche Anweisung hatte es bereits in der Provinz Fukushima gegeben. Sie liegt südlich von Miyagi. In den Katastrophengebieten im Nordosten Japans herrscht derzeit Eiseskälte.

3:13: Regierungssprecher Yukio Edano unterstrich, dass Japan weiterhin auf die Hilfe der US-Regierung setze. Es werde laufend besprochen, wie die USA das Land am besten unterstützen könnten. Damit widersprach Edano Medienberichten, wonach US-Hilfe abgelehnt worden sei. „Wir haben nie gesagt, wir bräuchten das nicht“, stellte er klar. Zuvor hatte beim Sicherheitsradius um das Krisen-AKW Uneinigkeit zwischen den beiden Nationen bestanden - Japan hält 30 Kilometer für angemessen. Die USA hingegen hatten ihren Bürger nahegelegt, das Gebiet im Umkreis von 80 Kilometern zu verlassen.

3:12: Die Messungen der Radioaktivität um das Kernkraftwerk Fukushima Eins soll ausgeweitet werden. „Wir wollen die Beobachtungen in der Umgebung erhöhen für weitere Analysen“, sagte Yukio Edano. Er nannte einen Radius von 30 Kilometern.

3:06: Die am Kernkraftwerk Fukushima Eins gemessene radioaktive Strahlung sei derzeit nicht so stark, dass sie direkte Gesundheitsschäden hervorrufe, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Freitagmorgen (Ortszeit). Allerdings hänge die Intensität von verschiedenen Faktoren ab und werde weiterhin intensiv gemessen.

3:04: Die japanische Regierung prüft, ob auch Reaktor 1 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins von außen mit Wasser gekühlt werden kann. Regierungssprecher Yukio Edano sagte am Freitag, wenn das gelinge, würde die Situation weniger gefährlich. Bislang war nur vorgesehen, das Kühlsystem an Block 1 mittels einer neuen Stromleitung wieder in Gang zu bringen.

2:23: Der AKW-Betreiber Tepco erhöht den Grenzwert der Strahlenbelastung für die Arbeiter auf 100 Millisievert pro Stunde.

1:49: Die japanische Atombehörde korrigiert frühere Angaben. Demnach sollen nur die Reaktoren 3 und 4 bis Sonntag wieder mit Strom versorgt werden, nicht aber 5 und 6.

1:20 Uhr: Aus den Reaktorblöcken 2, 3 und 4 steigt nach Angaben der japanischen Atombehörde weißer Rauch oder Dampf auf. Die Versorgung der Reaktoren 1 und 2 mit Strom könnte am Freitag erfolgen. Die Reaktoren 3 bis 6 sollten bis Sonntag wieder an Strom angeschlossen werden. (dpa/rtr/AFP)

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