• Erneut Kreuzfahrtschiff havariert: Brand inzwischen gelöscht - aber kein Strom mehr an Bord
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Erneut Kreuzfahrtschiff havariert : Brand inzwischen gelöscht - aber kein Strom mehr an Bord

Sechs Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ ist auf einem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere ein Feuer ausgebrochen. Der Brand konnte gelöscht werden, das Schiff soll zu einer Insel geschleppt werden.

Die Costa Allegra in der Nähe der Desroches Inseln.
Die Costa Allegra in der Nähe der Desroches Inseln.Foto: AFP

Das vor den Seychellen havarierte Kreuzfahrtschiff „Costa Allegra“ soll zu einer nahegelegenen Insel geschleppt werden. Dies teilte die Küstenwache der Seychellen am Dienstagmorgen mit. Die Schleppaktion solle noch im Laufe des Tages erfolgen. Die „Costa Allegra“ solle von einem französischen Schiff zur Insel Desroches gebracht werden. Auf der Insel befindet sich ein Hotel, wo die Passagiere zumindest duschen könnten, bevor sie zur Hauptinsel Mahe geflogen würden.

Das Kreuzfahrt-Unglück vor der Toskana
Am Sonntag jährt sich die Harvarie der Costa Concordia zum ersten Mal, bei der an Bord des Kreuzfahrtriesen 32 Menschen getötet wurden. Erwartet werden die Angehörigen der Todesopfer und ein Teil der rund 3200 Überlebenden, vor allem Deutsche, Franzosen und einige Peruaner.Weitere Bilder anzeigen
1 von 86Foto: Reuters
12.01.2013 14:21Am Sonntag jährt sich die Harvarie der Costa Concordia zum ersten Mal, bei der an Bord des Kreuzfahrtriesen 32 Menschen getötet...

Die „Costa Allegra“ treibt mit mehr als tausend Menschen an Bord ohne Strom in den Gewässern vor den Seychellen. Das Kreuzfahrtschiff war auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen, als am Montag im Maschinenraum ein Brand ausbrach. Das Feuer konnte zwar gelöscht werden, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. In Folge des Brandes fiel aber der Strom aus. An Bord befinden sich neben 413 Crewmitgliedern 636 Passagiere aus 25 Ländern, die meisten davon aus Italien, Frankreich und Österreich. Auch 38 Deutsche sind auf dem Schiff. Nach Angaben des Kreuzfahrtanbieters sind alle Passagiere wohlauf.

Der Zwischenfall auf der „Costa Allegra“ ereignete sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Betreibergesellschaft Costa Crociere, einer Tochterfirma des US-Unternehmens Carnival. Erst am 13. Januar war ihre „Costa Concordia“ vor der toskanischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben. (AFP)

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