BERLINER SPITZENKÖCHE verraten ihre Tricks : Kartoffel-Thymian-Suppe

Holger Zurbrüggen

Das ist eine ganz schnelle Suppe. Sie besteht eigentlich nur aus Zutaten, die ein anständig ausgerüsteter Haushalt sowieso auf Lager hat.

Ich nehme dafür mehlige Kartoffeln, für vier Personen reichen 300 Gramm, die werden geschält und geviertelt. Die schwitze ich in Pflanzenöl an, zusammen mit 100 Gramm Zwiebeln und je 200 Gramm Lauch und Knollensellerie – alles wird schön gewürfelt, und ein, zwei Thymianzweige gebe ich hinein. Später kommen noch zwei Lorbeerblätter dazu (wie meistens bei mir, regelmäßige Leser wissen, ich bin ein Fan von diesem Gewürz). Das Ganze wird dann mit Gemüsebouillon aufgefüllt, so dass das Gemüse gut bedeckt ist, und lasse es 15 bis 20 Minuten köcheln. Gewürzt wird mit Rauchsalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Jetzt wird die Suppe mit dem Zauberstab püriert (dicke Thymianstängel hole ich vorher raus), dann kommt ein bisschen Sahne dazu, etwa drei Schnapsgläser voll.

Als Einlage brate ich Chorizo, die ist schön pikant – zwei kleine Würstchen für vier Personen. Ich brate sie im Ganzen, das Fett, das man dann in der Pfanne hat, gebe ich auch in die Suppe, die bekommt dadurch ein kräftiges Aroma. Die Würstchen selber schneide ich in ganz dünne Scheiben und gebe sie, zusammen mit etwas frischem Schnittlauch und Thymian, je einem Teelöffel auf die Suppe.

Schon ist die fertig.

Holger Zurbrüggen kocht in seinem Restaurant Balthazar am Kurfürstendamm

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