BERLINER SPITZENKÖCHE verraten ihre Tricks : Kirsch-Schmand-Kuchen

Carmen Krüger

Das ist sicher was Schönes für ein sonniges Osterwochenende. Prinzipiell ist dieser Kuchen ein Dessert fürs ganze Jahr, denn ich nehme dafür immer Kirschen aus dem Glas. Die reichen für Ihre und meine Zwecke völlig. Sie brauchen Sauerkirschen, sprich: Schattenmorellen. Die im Glas haben sogar den Vorteil, dass sie ein bisschen intensiver schmecken, weil sie leicht gesüßt sind. Sehr wichtig ist aber, dass man sie ordentlich abtropfen lässt. Wenn Sie unbedingt frische Kirschen nehmen wollen, können Sie mit diesem Rezept natürlich auch noch zwei Monate warten.

Der Kuchen besteht am Ende aus vier Schichten: einem einfachen Hefeteig, Schmandmasse, den Kirschen und einer Butter-Ei-Masse ganz oben drauf.

Zunächst einmal verrühre ich 500 Gramm Schmand, 250 Gramm Magerquark, 100 Gramm Zucker, den Inhalt von zwei Packungen Vanillezucker, drei volle Eier und den Saft einer Zitrone zu einer Masse.

Anschließend müssen Sie separat vier weitere Eier und 150 Gramm Zucker schön schaumig schlagen und 175 Gramm flüssige Butter unterrühren. Dann kommen noch drei Esslöffel Mehl dazu.

Nun wird auf einem Backblech der Teig ausgerollt und ein Rand gezogen. Als erstes kommt, wie gesagt, die Schmandmasse drauf, es folgen 1000 Gramm entsteinte Sauerkirschen und schließlich die Butter-Ei-Masse. Darüber streue ich nun noch 150 Gramm geröstete Mandelstifte. Das Ganze geben Sie auf mittlerer Schiene bei 200 Grad für rund 45 Minuten in den Backofen. Schmeckt köstlich!

Carmen Krüger kocht in ihrem Restaurant in Eichwalde bei Berlin.

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