BERLINER SPITZENKÖCHE verraten ihre Tricks : Lebkuchenparfait

…und die Form dazu

Nächste Woche ist ja schon erster Advent, da kann man jetzt was Weihnachtliches servieren. Für das Parfait brauche ich vier Eigelb, 150 Gramm Zucker und 300 Gramm Elisenlebkuchen. Entweder frische, die noch schön weich sind, die kann man von den Oblaten trennen und zerkrümeln; oder, wenn sie schon trockener sind, reibt man sie einfach klein. Wenn sie zu fest sind, mariniert man sie noch mit ein bisschen Rum, damit sie weicher werden. Je nachdem, wie kräftig die Lebkuchen sind, kann man noch mit etwas Lebkuchengewürz nachwürzen. Von Kurt Jägers Ochsenbacken neulich ist bestimmt noch was übrig.

Die Zubereitung ist wie bei jedem Parfait: Eigelb und Zucker werden schaumig geschlagen, dann erst mal die Lebkuchenbrösel unterziehen und am Schluss die Sahne unterheben. Fertig. Rein in die Form, Deckel drauf und ab ins Tiefkühlfach. Und dazu passt Rotweinbirne oder ein schöner Obstsalat, da kriegt man noch ein paar Vitamine. Ich mach ihn mit dem was es jetzt gibt: Äpfel und Bananen klein geschnitten, Orangen filettiert und gehackte Nüsse, je nachdem, was man hat, Walnüsse oder Haselnüsse. Und am Schluss parfümiere ich ihn mit ein bisschen Cointreau. Wichtig ist, dass der Salat frisch ist. Carmen Krüger ist Chefin von Carmens Restaurant in Eichwalde bei Berlin

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