Essen & Trinken : Roter Burgunder

Der Koch will roten Burgunder, er soll seinen Willen haben. Zitat aus Stuart Pigotts „Kleiner genialer Weinführer 2009“ (Scherz Verlag): Wer nicht teuer in Frankreich kaufen will, „bekommt hier einen ähnlich balancierten Wein mit viel Rückgrat; wo ist das Lammfleisch?“.

Pigott redet vom Spätburgunder des Weinguts Bergdolt, Pfalz (ab 9,50 Euro bei Weinkultur, Kirchstr. 23, Tiergarten, Tel. 39100730). Auch in die Kategorie „was Besseres kriegst du zu diesem Preis nicht“ gehören die Spätburgunder von Martin Wassmer, Baden, der vom Spargel lebt und nebenbei Rotweinspezialist wurde (im KaDeWe zu 11,98 Euro; Friedenauer Weinhandlung, Hauptstr. 80b, Tel. 8593781 ab 8,90 Euro in diversen Qualitäten).

In der Liga „besser geht’s nicht“ spielt Ökonomierat Rebholz, ein Traditionswinzer der Pfalz (im KaDeWe und Mövenpick Weinkeller, Forckenbeckstr. 9–13, Tel. 89726603). Da sind schon mehr als 20 Euro pro Flasche für den Spätburgunder anzulegen, doch es winkt großes Glück.

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