• Explosionen in Provinzen Sichuan und Guizhou: Mindestens 39 Tote bei Minenunglücken in Südwesten Chinas

Explosionen in Provinzen Sichuan und Guizhou : Mindestens 39 Tote bei Minenunglücken in Südwesten Chinas

Die chinesischen Bergwerke gelten aufgrund schlechter Sicherheitsvorkehrungen als überaus gefährlich. Nun haben sich zwei Explosionen ereignet - mit verheerenden Folgen. Mindestens 39 Menschen starben.

Bei Explosionen in zwei Bergwerken im Südwesten Chinas sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. In einer Mine in der Provinz Sichuan starben am Samstag 27 Menschen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Bei einem zweiten Unglück in der Provinz Guizhou wurden nach Behördenangaben am Freitag weitere zwölf Menschen getötet.

Aus der Taozigou-Mine in der Provinz Sichuan wurden laut Xinhua 81 Menschen gerettet. 16 von ihnen erlitten demnach Verletzungen und wurden in Krankenhäusern der Stadt Luzhou behandelt. Die Agentur berief sich auf Angaben örtlicher Behörden.

Bei dem Unglück in der Provinz Guizhou wurden nach Behördenangaben zwei weitere Arbeiter verletzt. Zum Zeitpunkt der Explosion arbeiteten demnach 30 Menschen in dem Bergwerk. Xinhua berichtete, es sei eine Untersuchung eingeleitet worden.

Die chinesischen Bergwerke zählen vor allem wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen zu den gefährlichsten der Welt. Nach offiziellen Angaben kamen bei Minenunglücken im Jahr 2011 insgesamt 1973 Menschen ums Leben. Beobachter gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. (AFP)

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