Welt : Extrawurst für Biedenkopf

Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und seine Frau Ingrid haben bei einem Möbelkauf in der Dresdner Ikea-Niederlassung 15 Prozent Rabatt durchgesetzt.

Ikea gewährt eigentlich grundsätzlich keinen Rabatt. "Ein einziges Mal" sei man von dem Grundsatz abgewichen, keinen Rabatt zu geben, sagte eine Sprecherin der "Sächsischen Zeitung".

Es entspreche nicht den Gepflogenheiten des Hauses, Prominenten einen Rabatt einzuräumen. Ein Mitarbeiter in Dresden habe falsch entschieden. Der Dresdner Regierungssprecher Sagurna bestätigte den Vorgang. Es habe sich allerdings überwiegend um Weihnachtseinkäufe für einen karitativen Verein gehandelt, für den sich Ingrid Biedenkopf engagiere.

Die Kassiererin habe zunächst keinen Rabatt auf Ware im Wert von 880 Mark gewähren wollen. Doch die Biedenkopfs hätten mit Hinweis auf das entfallene Rabattgesetz auf eine Vergünstigung bestanden, bis der Abschlag schließlich gewährt worden sei.

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