Welt : Extremisten freuen sich über das Unglück

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Die Nachricht vom Absturz der Columbia und vom Tod der sieben Astronauten hat nicht nur Trauer und Bestürzung ausgelöst. Moslemische Extremisten begrüßten die Katastrophe als „gerechte Strafe“. Abu Hamza, Imam an der Londoner Zentralmoschee Finsbury Park, nannte die ColumbiaKatastrophe eine „Strafe Gottes“. Die Mission der Raumfähre sei eine „Trinität des Bösen“ gewesen, weil neben amerikanischen Astronauten ein israelischer Jude und eine Hindu indischer Herkunft an Bord der Columbia waren.

Der libanesische Drusenführer und Chef der Progressiven Sozialistischen Partei, Walid Dschumblatt, drückte ebenfalls seine Freude aus. Libanesische Radiosender zitierten ihn am Montag mit den Worten: „Ich hätte gern Mitleid gefühlt. Aber meine Freude war groß, weil einer der Getöteten ein israelischer Astronaut war, der vorher ein Mitglied der kriminellen israelischen Armee war.“ dpa

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