Facebook-Pech : Renate Künast verwechselt US-Präsidenten

In Washington hat sich Renate Künast vor dem "Lincoln Memorial" fotografieren lassen - und verwechselte Lincoln mit George Washington. Nach viel Häme verliert sie nicht den Humor.

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Grünen-Politikerin Renate Künast vor dem "Lincoln Memorial" in Washington. Da sie Abraham Lincoln zunächst für George Washington hielt, gab es bei Facebook viel Häme.
Grünen-Politikerin Renate Künast vor dem "Lincoln Memorial" in Washington. Da sie Abraham Lincoln zunächst für George Washington...Screenshot Facebook

Renate Elly Künast ist in Washington. Sie besichtigt die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und lässt sich auch vor dem "Lincoln Memorial" ablichten.

"Washington in Washington. Und ich" schrieb sie in einem Facebook-Beitrag über das Bild von sich vor dem Denkmal. Dass es sich nicht um den ebenfalls ehemaligen Präsidenten der USA, George Washington, handelt, sondern eben um Abraham Lincoln, fällt gleich einigen Facebook-Nutzern auf - die Häme für die Politikerin der Grünen ist groß: "Politik war nie ihre Stärke", schreibt ein Nutzer.

Bald bemerkte auch die Bundestagsabgeordnete ihren Fauxpas: "Korrektur: Lincoln in Washington. Und ich", heißt es nun über dem Facebook-Bild.

"(Sorry, war Büroübertragungsfehler)" hatte sie zunächst noch dazugeschrieben, löschte dies aber nach fünf Stunden wieder. Weitere Häme ließen auch nach der Korrektur nicht lange auf sich warten.

Das "Lincoln Memorial" wurde zu Ehren des 16. Präsidenten der USA zwischen 1915 und 1922 erbaut. 1865 war der Republikaner einem Attentat zum Opfer gefallen. Mit seiner Emanzipationserklärung hatte er 1863 das Ende der Sklaverei eingeleitet.

Neben einigen recht lustigen Kommentaren zu dem Fehler von Künast finden sich unter dem Bild auf Facebook auch wüste Beleidigungen, ein User wünscht die frühere Ministerin sogar "in den Knast".

Zu den lustigen Statements gehören: "Ach Renate, ob Lincoln, oder Washington...du kannst ja nicht jeden Fußballspieler kennen" und "Sicher, dass es nicht Barack Obama ist???".

Kai Diekmann haut besonders drauf. Gleich viermal twitterte der Chefredakteur der Bild-Zeitung auf die Grünen-Politikerin ein. "Liebe @, das ist aber sowas von AUTSCH!!!! #PisaLiebe @, das ist doch das Ronald-McDonald-Memorial - nicht der Washington!!!Sowas weiss man doch!"

Nach der Korrektur von Künast legte er erneut direkt zweimal nach: "Sind Sie wirklich sicher, @?!?!?: 'Korrektur: Lincoln in Washington....'", fragt er zunächst, um dann in emiconales Lachen auszubrechen: Das "Sorry, war Büroübertragungsfehler" von Künast kommentiert Diekmann mit gleich sieben vor Freude weinenden Emicons. Immerhin dem Bild-Chefredakteur hat Künast also einen unterhaltsamen Morgen verschafft.

Diese versucht es derweil mit Humor: "4.Tag der USA-Reise mit dem . Ob ich George Washington wiedersehe? ", twitterte Künast am Mittwoch. Der Hashtag

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