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Fährunglück auf den Philippinen : Großteil der 700 Passagiere gerettet

Vor den Philippinen ist eine Fähre mit einem Frachter kollidiert. Sie sank innerhalb von Minuten - mindestens 17 Menschen kamen ums Leben, mehr als 600 Menschen wurden zunächst vermisst.

Bei einem schweren Fährunglück auf den Philippinen sind am Freitag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Der Küstenwache zufolge konnten 573 Menschen gerettet werden, nachdem die Fähre mit einem Frachter kollidiert und innerhalb von 30 Minuten gesunken war. Der Passagierliste zufolge waren knapp 700 Menschen an Bord. Da Fähren auf den Philippinen oft überlastet sind, war die tatsächliche Zahl der Vermissten aber zunächst unklar.

Das Unglück ereignete sich vor dem Hafen von Cebu, der zweitgrößten Stadt des Landes. Umgehend wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften entsandt. Nach Angaben der Marine wurde auch ein Patrouillenboot zu der verunglückten „Thomas Aquinas“ geschickt.

Bei der Kollision der Fähre vor den Philippinen gingen viele Menschen über Bord

Bei der Kollision seien viele Fährgäste über Bord gegangen, sagte ein Sprecher.

Die Kollision mit dem Frachter habe eine „sehr starke“ Erschütterung ausgelöst, sagte zudem Rachel Capuno von der Betreibergesellschaft dem Rundfunksender DYSS. An Bord des Frachters, mit dem die „Thomas Aquinas“ zusammengestoßen war, waren 36 Menschen. Der Frachter sank jedoch nicht, und alle blieben unverletzt.

Den Passagierlisten zufolge waren 692 Menschen auf der Fähre, in dem Land sind oft viel mehr Menschen als zulässig auf den Schiffen. Joy Villages von der Küstenwache in Manila sagte AFP, es werde noch immer untersucht, wieviele Passagiere genau auf der Fähre waren. (AFP)

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