Familientragödie in Rhede : Flüchtiger Vater gefasst

Nach der blutigen Familientragödie mit zwei Toten im westfälischen Rhede ist der flüchtige Familienvater in einem Berliner Hotel lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden.

Berlin/Rhede - Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, hatte der 44-Jährige offenbar versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Mann habe in einem Brief gestanden, seine 43 Jahre alte Ehefrau und seinen 11-jährigen Sohn getötet zu haben. Die Leichen von Mutter und Sohn waren am Dienstag von Verwandten in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Am Tatort entdeckten die Ermittler ein Küchenmesser. Die Obduktion ergab, dass beide Opfer an Schnitt- und Stichverletzungen starben.

Seit Mittwoch hatten Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Familienvater gesucht. Der 44-Jährige kam am Donnerstag in ein Krankenhaus. Wie es weiter hieß, konnte auch das Fluchtfahrzeug sichergestellt werden. (tso/ddp)

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