Welt : Frankfurter Bier-Witwe bleibt Alleinerbin

Frankfurt am Main - Die 29-jährige Witwe des Frankfurter „Bierkönigs“ Bruno Schubert ist auch nach einem neuen Gerichtsurteil Alleinerbin ihres Mannes. In zweiter Instanz gewann sie erneut den Rechtsstreit mit einer Umweltstiftung, die Schubert gegründet hatte. Das Oberlandesgericht wies am Freitag die Berufung der Stiftung zurück. Schon das Landgericht hatte Meharit Schubert im September 2011 zur einzigen Erbin des früheren Eigentümers der Henninger-Brauerei erklärt. Schubert war im Herbst 2010 im Alter von 90 Jahren gestorben. Ob allerdings etwas zu erben ist, steht nicht fest. Über den Nachlass wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Forderungen von rund 16 Millionen Euro werden erhoben, unter anderem vom Finanzamt für nicht gezahlte Steuern. Schubert hatte 1979 die Henninger-Brauerei verkauft. Zudem läuft bei der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren, ob Schubert vor seinem Tod ausreichend versorgt wurde. Dazu wurde auch der Leichnam exhumiert. Ein Ergebnis gibt es noch nicht. Das Ermittlungsverfahren, das sich nicht gegen eine bestimmte Person richtet, hat nichts mit dem Erbstreit zu tun. dpa

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