Frankreich : Carla Sarkozy hat bärigen Ärger mit Schafzüchtern

Die First Lady Frankreichs hat sich Ungemach eingehandelt. Schafzüchter sind verärgert, weil sich Carla Sarkozy für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Bär einsetzt. Doch auf dem Speisezettel von Meister Petz stehen Schafe.

Carla Sarkozy
Hat eine Einladung erhalten. Carla Sarkozy soll mal das wahre Leben der Schäfer teilen. -Foto: dpa

Paris Frankreichs First Lady, Carla Sarkozy, hat wegen ihres Engagements für Bären Ärger mit Frankreichs Schafzüchtern. "Carla Bruni-Sarkozy kennt das Leben in unseren Bergen nicht. Mit ihrem Einsatz unterstützt sie nur die ökologische Lobby", zitierte die Tageszeitung "Le Parisien" Alain Naudy, Bürgermeister von Orlu, einer Gemeinde in der Region Midi-Pyrénées. In einem Brief an zwei Tierschutzorganisationen plädierte Carla Sarkozy für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Bär in den Pyrenäen im Süden des Landes. Bauern aus der Region wehren sich seit Jahren gegen die Wiederansiedlung der Raubtiere, die immer wieder Schafe und Ziegen töten.

In den vergangenen Wochen sind allein in der Gemeinde von Orlu mehr als zehn Schafe verschwunden. "Wir haben genug von dieser Salon-Ökologie", erklärte der Bürgermeister und Schafzüchter. In einem Brief hat er Frankreichs First Lady eingeladen, "das wahre Leben der Schäfer zu teilen". Die aus Italien stammende Sängerin hatte vor gut zwei Jahren die Patenschaft für eine slowenische Bärin in den Pyrenäen übernommen. (ae/dpa)

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