Welt : Franz Beckenbauer: Bericht über uneheliches Kind dementiert

Wenige Tage vor seiner programmierten Wiederwahl zum Präsidenten des FC Bayern München sieht sich Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer mit einem Gerücht über sein Privatleben konfrontiert. Am Montag berichteten mehrere deutsche Tageszeitungen über ein angeblich uneheliches Kind, das der Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Chef des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2006 in Deutschland mit einer früheren Sekretärin des deutschen Rekord-Meisters haben soll. Öffentlich geworden war das Gerücht durch eine Glosse in der Tageszeitung "Mannheimer Morgen".

Eine offizielle Reaktion des Vereins werde es zu dem Thema nicht geben, erklärte Bayern-Sprecher Markus Hörwick am Montag in München vor Journalisten. Beckenbauers langjähriger persönlicher Berater Robert Schwan hatte das Gerücht bereits am Wochenende dementiert. "Die Geschichte stimmt nicht", wurde Schwan in verschiedenen Medienberichten zitiert. Das Gerücht sei "ein Märchen", so Schwan, und werde auch von Beckenbauer "offiziell dementiert".

Nach den Berichten soll sich der angebliche Fehltritt des dreifachen Vaters Beckenbauer bei der Weihnachtsfeier des FC Bayern im vergangenen Jahr zugetragen haben. "Der Mama soll angeblich ein Schweigegeld von einer Million Mark geboten worden sein", hieß es in den Veröffentlichungen sogar.

Franz Beckenbauer ist seit zehn Jahren mit Sybille verheiratet. Mit seiner zweiten Frau, die früher als Sekretärin beim DFB gearbeitet hatte, lebt er im österreichischen Skiort Kitzbühel. Beckenbauer war in erster Ehe mit Brigitte verheiratet. Er hat drei erwachsene Söhne und ist bereits Großvater. Am kommenden Freitag kandidiert Beckenbauer bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern für eine dritte Amtszeit als Präsident des größten deutschen Sportvereins.

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