Geburtstagsparty : Michael Jackson sagt Berlin-Besuch ab

Der "King of Pop" bleibt in den USA: Michael Jackson hat auf seiner offiziellen Website erklärt, dass er nicht nach Berlin kommen wird. Dort feiert sein Vater Joseph seinen 76. Geburtstag.

Berlin (21.07.2005, 15:05 Uhr) - Popstar Michael Jackson kommt nicht zur Geburtstagsparty seines Vaters Joseph nach Berlin. Auf seiner offiziellen Webseite hat er am Donnerstag den Besuch abgesagt. Im Internet heißt es, Michael Jackson bedauere, nicht an der Berliner Party teilnehmen zu können. Er wünsche seinem Vater Joseph Jackson aber von Herzen «happy birthday» und hoffe, dass jeder Gast auf der Feier am Freitagabend schöne Stunden verlebe. Michael Jackson wünsche seinen Fans alles Liebe und feiere «in seinem Herzen mit».

Im Berliner Hotel Estrel hofft Sprecherin Mihaela Djuranovic dagegen immer noch auf die Anreise des «King of Pop». «Ich bin bisher zu 80 Prozent davon ausgegangen, dass Michael Jackson kommt», sagte sie am Donnerstag überrascht. Bisher sind Vater Jackson (75), sein Sohn Jermaine (50) und sein Enkel Tariano im Hotel abgestiegen. Bis Freitag werden auch Michaels Schwestern Janet (39) und La Toya (49) erwartet. Zu der Geburtstagsfeier an diesem Freitagabend hat Vater Jackson rund 1000 treue Michael-Fans eingeladen, die auch während des Prozesses wegen Kindesmissbrauchs zu seinem Sohn gehalten hatten. Einige Fans, die schon vor dem Hotel auf ihr Idol warteten, hatten die Hoffnung auf Michaels Berlin-Besuch noch nicht aufgegeben.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will die Jackson-Familie am Freitag empfangen. Wie das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mitteilte, sollen sich die Jacksons auch ins Gästebuch der Stadt eintragen.

Michael Jackson war am 13. Juni von einem US-Gericht von allen Missbrauchsvorwürfen freigesprochen worden. Seitdem hat er sich nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Am Donnerstag rügte ein US-Gericht Michael Jacksons Fernbleiben in einem weiteren Missbrauchs-Prozess in New Orleans (US-Bundessaat Louisiana). Jackson sollte dort an einer Anhörung in einer Zivilklage gegen ihn teilnehmen. Weder Jackson noch einer seiner Anwälte seien zu dem Termin erschienen, hieß es im Bericht eines Fernsehsenders. Eine neue Anhörung wurde für Mitte August festgesetzt. (tso)

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