Gefährliche Radtour : Schwedin von Bär durch den Wald gejagt

Naturerlebnis der aufregenden Art: Auf einer Radtour durch den Wald lieferte sich eine schwedische Radfahrerin eine Verfolgungsjagd mit einem Braunbären. Die Rettung verdankte sie ihrem Hund.

Stockholm Dank regelmäßiger Übung als Radlerin und mit Hilfe ihres Hundes hat eine Schwedin im Wald die lebensgefährliche Verfolgungsjagd mit einem Braunbären gewonnen. Wie die Zeitung "Dagbladet Sundsvall" berichtete, war Inga Åkerström bei ihrer üblichen Radtour zwischen den nordschwedischen Dörfern Boltjärn und Tallåsen an einem Hügel auf "etwas Merkwürdiges am Wegesrand" gestoßen. Als sie erkannte, dass es sich um einen Braunbären handelte, wendete sie ihr Gefährt sofort und radelte wieder hügelabwärts in Richtung Wohnhaus.

Sie habe damit gerechnet, dass das Tier ebenso erschrocken wie sie gewesen sei und in den Wald flüchten würde, sagte Åkerström der Zeitung. "Aber beim Umblicken sah ich zu meinem Entsetzen, dass er in vollem Lauf hinter mir her war". Die Rettung kam dadurch, dass der Sohn der Frau gerade mit ihrem Hund Gassi gehen war. Als der Braunbär dessen Gebell hörte, entschied er sich für den Abbruch der Verfolgung und verschwand dann doch im Wald. Sie sei zwar beeindruckt von dem "Naturerlebnis einer Begegnung mit einem Bären in freier Wildbahn", meinte die Schwedin. Trotzdem wolle sie ihre Radtouren im fraglichen Gebiet nun einstellen. (mit dpa)