Gefängnisausbruch : Sträfling bleibt im Gitter stecken

Trotz zu großem Körpervolumen versuchte sich ein belgischer Sträfling durch das Gitter seiner Gefängniszelle zu pressen. Als er steckenblieb, rief er aus Höhenangst um Hilfe.

BrüsselZu dick, Höhenangst und ein zu kurzes Seil: Wenig Glück hatte ein belgischer Sträfling am Mittwoch bei seinem Versuch, aus einer Strafanstalt in Lüttich auszubrechen. Er hatte nach Angaben der Polizei zwar die Gitterstäbe des Fensters auseinandergebogen und ein Seil aus dem Fenster im fünften Stock geworfen. Allerdings war er zu dick für die Öffnung im Gitter. Als er zwischen den Stäben eingeklemmt blieb und in die Tiefe schaute, begann er um Hilfe zu rufen. Er litt an Höhenangst.

Die Feuerwehr befreite ihn aus der misslichen Lage, die Anstaltsleitung sorgte unverzüglich für eine neue Zelle. Zudem konnte sie den Mann beruhigen: Aus der Flucht wäre auch bei sehr zierlicher Statur nichts geworden. Das Seil, an dem er sich in die Freiheit hangeln wollte, sei "viel zu kurz" gewesen. (yr/dpa)


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