Gefängnisstrafe : Paris bettelt beim Gouvernator um Gnade

Hotelerbin Paris Hilton wehrt sich verzweifelt gegen die am Freitag verhängte Gefängnisstrafe. In einem Hilferuf im Internet appellierte die Amerikanerin an ihre Fans. Fotostrecke: Promi-Klatsch

Los Angeles - Ihre Anhänger sollen beim kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger um Gnade bitten. Hilton veröffentlichte bei dem Internetportal MySpace die Petition ihres Freundes Joshua Capone als Vorlage für Schreiben an Schwarzenegger, berichtet die "New York Post".

Gleichzeitig legte Hilton nach Angaben der Zeitschrift "People" über ihre Anwälte Berufung gegen das Urteil ein. Hilton muss für 45 Tage hinter Gitter, weil sie trotz einer laufenden Bewährungsstrafe mehrfach ohne Führerschein erwischt worden war. Sie werde mit der Berufung kaum eine Chance haben, glaubt Rechtsprofessorin Laurie Levenson. "Es war ein klarer Fall", sagte die Expertin der Zeitschrift. Hiltons Entschuldigungen seien nicht glaubwürdig gewesen.

Paris soll ins Frauengefängnis

Ihr Pressesprecher habe sie in dem Glauben gelassen, sie dürfe weiter Auto fahren, brachte Hilton am Freitag im Gericht als Entschuldigung vor. Elliot Mintz habe ihr mehrmals bestätigt, sie könnte auch ohne Führerschein weiter Auto fahren, solange es mit ihrer Arbeit zu tun habe. Am Montag gab Hilton ihrem langjährigen Sprecher den Laufpass.

Die "Simple-Life"-TV-Darstellerin soll ihre Haftstrafe bis zum 5. Juni im Frauengefängnis der kalifornischen Kleinstadt Lynwood antreten. Die Erbin des milliardenschweren Hilton-Vermögens war Ende Februar mit hoher Geschwindigkeit und ohne Licht durch Hollywood gefahren und von der Polizei angehalten worden. Die Beamten stellten fest, dass ihr bereits nach einem früheren Vergehen der Führerschein entzogen worden war. Erst im Januar hatte sie wegen Trunkenheit am Steuer eine Bewährungsstrafe von 36 Monaten erhalten. (tso/dpa)

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