Welt : "Gefangen in Kids City": Klick mich an

Rolf Brockschmidt

Maarten und Sander sitzen vor dem Computer und bauen Samastadt, eine Stadt aus dem Programm "Kids City". Maarten geht mal kurz aus dem Zimmer. Als er zurück kommt, ist sein Freund Sander spurlos verschwunden. Dem wurde plötzlich ganz komisch zu Mute, und er findet sich in einer Stadt wieder, die ihm bekannt vorkommt. Der elterliche Alptraum ist in René Appels Roman "Gefangen in Kids City" Wirklichkeit geworden: Sander wurde von Digitalonien als Geisel in die virtuelle Welt entführt. Die Menschen von Samastadt sind es Leid, dass jemand von außen über ihr Leben entscheidet: Digitalonien lebt. Eine bizarre Vision, die der niederländische Sprachwissenschaftler und Krimiautor entwirft. Abwechselnd aus Sanders und Maartens Sicht erzählt er ein unwahrscheinliches, aber in sich schlüssiges Abenteuer. Damit nicht alles so glatt geht, funkt die nervtötende Schwester Stefanie dauernd am Computer dazwischen und vergrößert das Chaos. Ein augenzwinkernder Blick auf die Welt der Computerspiele.

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