Gesundheit : 17 Jahre Kometenforschung

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11. September 1985: Erstmalig durchfliegt eine Raumsonde gezielt den Schweif eines Kometen: Der „International Comet Explorer“ nähert sich dem Kometen Giacobini-Zinner bis auf 7800 Kilometer.

6. - 13. März 1986: Sondentreffen beim Kometen Halley: Die europäische Sonde Giotto, die japanischen Sonden Sakigake und Suisei, sowie die sowjetischen Sonden Wega 1 und 2 nehmen aus unterschiedlichen Entfernungen den berühmtesten aller Kometen in Augenschein. Giotto liefert dabei erstmalig Nahaufnahmen vom Kern eines Kometen – ein Triumph für Europas Raumfahrt.

10. Juli 1992: Ein weiterer Erfolg für die Europäer: Giotto fliegt in knapp 200 Kilometern Abstand am Kern des Kometen Grigg-Skjellerup vorbei.

16. - 22. Juli 1994: Über 20 Fragmente des zerfallenen Kometen Shoemaker-Levy stürzen in die dichte Atmosphäre des Riesenplaneten Jupiter. Die Auswirkungen übertreffen die Erwartungen der Forscher – tagelang zeigen sich dunkle Flecken, größer als die Erde, in den Wolkenbändern des Planeten.

22. September 2001: Die amerikanische Sonde Deep Space 1 fliegt in 2200 Kilometern Abstand am Kometen Borrelly vorbei – der „schmutzige Schneeball“ zeigt sich dunkler als erwartet: Mehr Schmutz als Schnee.

1. Juli 2002: Start der Contour-Sonde zu den Kometen Encke und Schwassmann-Wachmann 3 – und vielleicht zu einem weiteren, bis dahin neu entdeckten Schweifstern.

12. Januar 2003: Start der europäischen Kometensonde Rosetta, die im November 2011 den Kometen Wirtanen erreichen und zwei Jahre lang erforschen soll. Ein kleines Landefahrzeug soll auf dem Kern des Kometen niedergehen.

Januar 2004: Die amerikanische Sonde „Deep Impact“ macht sich auf den Weg zum Kometen Tempel 1. Mit Hilfe eines zehn Kilometer in der Sekunde schnellen Projektils soll sie einen Krater in den Kometenkern reißen und so sein Inneres bloßlegen. rak

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