Gesundheit : 25 Millionen Infizierte südlich der Sahara

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Rund 40 Millionen Menschen sind nach UNAngaben weltweit mit HIV infiziert – so viel wie noch nie. Rund 25 Millionen von ihnen leben in Afrika südlich der Sahara. Neu ist, dass es sich bei fast der Hälfte aller mit dem Virus Infizierten um Frauen handelt. Der heutige Weltaidstag widmet sich denn auch dem Thema „Frauen, Mädchen, HIV und Aids.“ Im südlichen Afrika sind sogar drei Viertel aller 15- bis 24-jährigen Infizierten weiblich. Während Ärzte in Industrienationen den Betroffenen in der Regel helfen können, werden in Afrika von wahrscheinlich vier Millionen Menschen mit Aids- Symptomen nur 50 000 therapiert. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt auch in Entwicklungsländern eine hoch aktive antiretrovirale Therapie mit Kombinationspräparaten. Allerdings weisen Experten darauf hin, dass auch deutlich verbilligte Medikamente alleine das Problem nicht lösen können. Nötig sind auch Programme zur Aufklärung und eine bessere Gesundheitsvorsorge. hmt

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