Gesundheit : 52 Zipperlein (2): Fußpilz

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Was steckt dahinter?

Juckende Zehen, gerötete, nässende Stellen mit Blasen und Schuppen an den Füßen - das kennt fast jeder dritte Bundesbürger. Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. Anstecken kann man sich überall, vor allem in öffentlichen Bädern. Auch die Sauna mit ihrem feuchtwarmen Klima ist ein idealer Platz für Infektionen mit Haar-, Hefe- oder Schimmelpilzen.

Wie geht die Ansteckung vor sich?

Nach dem Baden ist die Haut aufgeweicht, der schützende Fett- und Feuchtigkeitsfilm abgespült. Die Schichten der Hornzellen liegen nur noch locker aufeinander. Der Fußpilz hat jetzt leichtes Spiel und kann sich einnisten. Pilzsporen können nach einer Ansteckung bis zu drei Jahre überleben, auch wenn die Erkrankung nicht mehr sichtbar ist. Bei günstigen Bedingungen können sie die Krankheit wieder aktivieren.

Wie kann man vorbeugen?

Zur Vorbeugung sollte man nach dem Duschen, in Schwimmbad oder Sauna die Füße gut abtrocknen und die Zwischenräume nicht vergessen. Wer sicher sein will, sollte immer frische Handtücher verwenden und die Strümpfe täglich wechseln. Strümpfe und Handtücher sollten möglichst bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Sommers barfuß in Sandalen laufen, tut den Füßen gut, ebenso wie atmungsaktive Schuhe.

Was kann man dagegen tun?

Mit Cremes, Salben, Puder oder Sprays kann man die befallenen Stellen behandeln. Diese Mittel sind in der Regel nicht verschreibungspflichtig. Wenn aber größere Hautpartien befallen sind, sich der Pilz trotz Behandlung weiter ausdehnt oder allergische Reaktionen auftreten, sollte der Arzt aufgesucht werden.

Was kann schlimmstenfalls passieren?

Hat sich der Pilz erst einmal eingenistet, ist schnelle Behandlung notwendig. Ansonsten kann sich die Infektion auf andere Körperteile oder die Nägel ausbreiten.

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