Gesundheit : 52 Zipperlein (7): Schlaflosigkeit

bas

Was bedeutet das?

Es treten Probleme beim Ein- oder Durchschlafen auf. Wieviel Schlaf ausreicht, ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen kommen prima mit sechs Stunden aus, andere brauchen mindestens acht. Wer am Morgen wie gerädert aufsteht, leidet unter einer Schlafstörung. Von Einschlafstörung spricht man, wenn man länger als 30 Minuten zum Einschlummern braucht.

Woran liegt es?

Oft sind die Ursachen psychischer Natur. Durch Stress fällt es schwer, abends abzuschalten. Auch Depressionen führen häufig zur Schlaflosigkeit. Weitere Ursachen: Missbrauch von Genussmitteln (Kaffee, Alkohol, Rauchen), Lärm, Verschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (zum Beispiel Schichtarbeit). In seltenen Fällen geht die Störung auf organische Krankheiten zurück (Herzkrankheit, niedriger Blutdruck).

Was kann man tun?

Bei seelischen Problemen ist eine Therapie anzuraten. Wer unfähig ist, sich zu entspannen, dem hilft besonders autogenes Training - aber auch Sport. Die Einnahme von Schlafmitteln sollte mit dem Arzt besprochen werden, denn die Suchtgefahr ist groß.

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