Gesundheit : 52 Zipperlein (9): Schnupfen

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Was steckt dahinter?

Der Schnupfen ist eine Virusinfektion. Sie kann uns mehrmals im Jahr treffen. Man schätzt, dass es 200 verschiedene Erkältungsviren gibt. Hauptübeltäter sind die Rhinoviren. Nach der Ansteckung (etwa durch Händeschütteln) dauert es an die drei Tage, bis das Kribbeln in der Nase beginnt, Kopf- und Gliederschmerzen einsetzen. Dann schwillt das Riechorgan zu und sondert ein wässriges Sekret ab. Der Geruchssinn geht für ein paar Tage verloren. Kälte verursacht keine Erkältung - eher fördern warme, unbelüftete und überfüllte Räume in der kalten Jahreszeit die Ansteckung.

Was kann man gegen Schnupfen tun?

Als Vorbeugung sollte man sich mehrfach am Tag die Hände waschen. Aber irgendwann bekommt man ihn trotzdem, denn Heilmittel gegen Schnupfen gibt es nicht. Hat es einen erwischt, kann man aber die Symptome lindern. Wichtig ist vor allem, dass man viel trinkt, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Ärzte empfehlen, gegen den "Brummschädel" und die Gliederschmerzen vorübergehend ein leichtes Schmerzmittel wie ASS oder Paracetamol einzunehmen. Nasentropfen zum Abschwellen der Schleimhäute erleichtern die Atmung und die Belüftung der Nasennebenhöhlen. Sie sollen aber nicht länger als ein paar Tage genommen werden. Wer keine "Chemie" will, kann es auch mit Salzwasser-Sprays versuchen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Vor allem bei schwerem Krankheitsgefühl, hohem Fieber und anhaltendem Husten. Dann kann zum Beispiel eine "echte" Grippe (Influenza) oder eine Bronchitis hinter dem Schnupfen stecken.

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