ANDERE HERZRHYTHMUS–STÖRUNGEN : Flimmern mit tödlichem Ausgang

HERZRASEN

Im Gegensatz zum Vorhofflimmern ist Herzrasen vor allem ein Problem jüngerer Menschen. In Berlin müssen deshalb pro Jahr 7300 Patienten stationär behandelt werden. Bei den Betroffenen besteht mitunter der AV-Knoten aus zwei getrennten Leitungsbahnen, so dass eine kreisende elektrische Erregung entstehen kann. Mit einer Ablation kann man die Störung beheben.

PLÖTZLICHE

BEWUSSTLOSIGKEIT

Der Fachbegriff lautet Synkope. Hierbei ist der Herzrhythmus so gestört, dass zu wenig Blut das Gehirn erreicht. Stürzt der Betroffene bewusstlos zu Boden, kann es zu Folgeverletzungen wie Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen kommen. Am Urban-Krankehaus kann ein Chip implantiert werden, der die Herztätigkeit über Monate hinweg aufzeichnet. PLÖTZLICHER HERZTOD

80 000 Menschen, in Berlin 3500, sterben jedes Jahr daran. Beim plötzlichen Herztod flimmern nicht die Vorhöfe, sondern die Kammern. Ohne Defibrillator, der mit gezielten Stromstößen das Flimmern beendet, sterben Betroffene innerhalb von Minuten. Prominente Opfer waren der Knut-Pfleger Thomas Dörflein oder der Dirigent Giuseppe Sinopoli am Pult der Deutschen Oper.

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