Gesundheit : Aprilscherz mit Studentendaten

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Hat die Universität der Künste Berlin (UdK) ein Datenschutzproblem? Wie gestern berichtet, erhielten Kunststudenten jetzt die schriftliche Aufforderung, Studiengebühren von 530 Euro an die „Kasse der UdK“ zu überweisen. Ein Aprilscherz, der aber viele Adressaten alarmierte: Wie kamen die Fälscher an die Daten der Studenten? „Wir schließen aus, dass jemand von außen Zugriff auf die Dateien hat“, sagt UdKSprecher Jörg Kirchhoff. Der Leiter der Datenverarbeitung glaube, dass ausgedruckte Adressenlisten oder -aufkleber, wie sie beispielsweise für Einladungen zu Veranstaltungen erstellt werden, entwendet und abgeschrieben wurden.

Studierende, die dem Schreiben – unter einem leicht abgewandelten UdK-Briefkopf – aufgesessen sind und die 530 Euro überwiesen haben, können unbesorgt sein: Der auf dem beigefügten Überweisungsformular vorgedruckte Empfänger, die „Kasse der UdK Berlin“, existiert nicht, und die angegebene Bankleitzahl der Berliner Volksbank ist ebenfalls falsch. Wegen der Fehler würden Überweisungen automatisch zum Auftraggeber zurückgehen, hieß es gestern bei der Bank. -ry

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