Gesundheit : Astronomen entdecken Gasriesen, die ferne Sterne umkreisen

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Sterne, die wie unsere Sonne von Planeten umkreist werden, sind im Weltall keine Ausnahme. Amerikanische Astronomen um Steven Vogt und Geoffrey Marcy von der University of California haben nun auf einen Schlag sechs neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Zwei zuvor bereits aufgespürte Planeten sollen zudem weitere Kompagnons haben. Die Zahl der bisher bekannten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems hat sich damit auf 28 erhöht, teilte die Amerikanische Astronomische Vereinigung in Washington mit. Sie sind alle innerhalb der vergangenen fünf Jahre nachgewiesen worden.

Eine direkte Beobachtung extrasolarer Planeten ist mit heutigen Teleskopen allerdings immer noch nicht möglich. Bei den jetzigen Entdeckungen handelt es sich daher einmal mehr um indirekte Nachweismethoden. Die sechs Planeten sind allesamt sehr groß, vergleichbar etwa mit dem Gasriesen Jupiter oder bis zu sechseinhalb Mal so groß wie dieser. Zudem ziehen sie sehr enge Bahnen um den Stern und machen sich deshalb aufgrund ihrer Schwerkraftwirkung auf ihn bemerkbar: Sie rütteln an dem Mutterstern, der im Objektiv der Astronomen hin und her schwankt - ähnlich wie es ein wenig schwächer auch bei unserer Sonne zu beobachten ist. Kleinere Planeten um ferne Sterne, die der Erde ähnlich sein könnten, sind mit diesem Verfahren nicht auszumachen.

Die Sterne, welche die nun gefundenen Planeten umkreisen, sind etwa so groß, so alt und so hell wie unsere Sonne. Das Licht braucht 65 bis 192 Jahre um von dort zu uns zu gelangen. Die Astronomen machten ihre Entdeckung mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii.

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