Gesundheit : Ausgaben für Forschung stagnieren

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Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland stagnieren. Nach einer neuen Studie des Stifterverbands lag 2005 der Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt bei 2,46 Prozent – er sank damit sogar leicht um 0,03 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland habe sich weiter von dem Ziel aller EU-Staaten entfernt, bis 2010 drei Prozent des BIP für die Forschung auszugeben, kritisierte Jürgen Hambrecht, Vizepräsident des Verbands. Um das Ziel schon 2005 zu erreichen, hätten 67,2 Milliarden Euro ausgegeben werden müssen, stattdessen waren es 55,2 Milliarden. International liegt Deutschland bei den Forschungsausgaben auf Platz neun. Spitzenreiter ist Israel, das 4,71 Prozent des BIP aufwendet. Ein Hauptgrund für die Stagnation sei, dass die Wirtschaft ihre Investitionen in Forschungsprojekte nicht genügend steigere. Unternehmen gaben dafür 46,7 Milliarden Euro aus, in den letzten zwei Jahren ist der Betrag praktisch unverändert geblieben. tiw

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