Gesundheit : Auszeichnung für Feature über deutsch-amerikanische Partnerschaft

Alexandra Hahn

Das Uniradio hat von der "Rias Berlin Kommission" eine besondere Anerkennung bekommen. Jedes Jahr vergibt die Nachfolgeorganisation des Rias den "Radio- und TV-Preis" an deutsche und amerikanische Journalisten. Im Tränenpalast wurden acht Studierende für ihr Feature "Amerika und die Freie Universität in Berlin - eine Partnerschaftsgeschichte" vom Juryvorsitzenden Jürgen Graf mit einer Urkunde ausgezeichnet. Begründung: Besonderes Bemühen um die deutsch-amerikanische Verständigung.

"Zwar bekommen wir kein Geld, aber es ist gut, dass das Uniradio mal wieder ins Gespräch kommt", sagt Kai Baumgarte, der die Ehrung entgegennahm. "Für die eigene Laufbahn ist diese fachliche Auszeichnung wichtig. Vorher haben wir nur den Medien-Fußball-Pokal gewonnen." Das einstündige Feature erzählt unter anderem von der Gründung der FU unter Mithilfe der Amerikaner, der anti-amerikanischen Studentenbewegung in den sechziger Jahren und den Erfahrungen heutiger Austauschstudenten. Die Uniredaktion interviewte auch den Studenten mit der Matrikelnummer 1 und würzte den Beitrag mit Jazz- und Rockklängen. "Es ist schwer für das Uniradio, sich durchzusetzen. Jugendsender gibt es in Berlin en masse", sagt Baumgarte. Da die Zuhörer von einem Uniradio nicht nur Mainstream-Programm erwarteten, gebe es auch unkonventionelle Studentenmagazine, wo sich die 20- bis 30-jährigen Radiomacher ausprobieren könnten. Etwa 30 Studierende machen Programm für Literatur- und Wissenschaftsmagazine sowie Musiksendungen aller couleur. Das Uniradio sendet täglich von 19 bis 21 Uhr auf 87,9 MHz und auf Kabelfrequenz 94,55.

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