Gesundheit : "Berlin International Studies": Internationales Master-Netzwerk gegründet

Zehn ausgewählte Masterstudiengänge mit internationalem Angebot an Berlins Hochschulen haben sich zum Netzwerk "Berlin International Studies" zusammengeschlossen. Daran sind die drei Universitäten und die Fachhochschulen für Wirtschaft sowie die für Sozialarbeit beteiligt.

Wissenschaftssenator Christoph Stölzl (parteilos) kündigte beim ersten "Berlin International Study Day" an, dass er die Internationalisierung der Berliner Hochschulen weiter voranbringen will. Dazu sollen integrierte Auslandssemester, obligatorische Fremdsprachenmodule in allen Studiengängen und die Förderung englischsprachiger Lehrveranstaltungen beitragen. Auch in Berlin brauche man hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland. Daher sollten die Promotionsmöglichkeiten durch entsprechende Kollegs attraktiver werden. Auch soll der bevorstehenden Generationenwechsel in der Professorenschaft nach Stölzls Worten genutzt werden, um deutlich mehr ausländische Professoren zu berufen. Die Internationalisierung soll zudem zu einem Kriterium bei Evaluation, Akkreditierung und Mittelverteilung werden.

Bei der Veranstaltungen präsentierten sich auch die zehn Masterstudiengänge aus einer breiten Fächerpalette von Gesundheitsstudien über Chemie und Ingenieurwissenschaft bis zum Konfliktmanagement. So macht der gemeinsame Politik-Studiengang von Humboldt-Universität und Freier Universität "Euromaster & TransAtlantic Master; Politics, Policy, Society" Studienangebote an neun Universitäten in sieben Ländern, unter anderem in den USA, Frankreich, England, Spanien und in Tschechien. Die Alice-Salomon-Fachhochschule hat den dreisemestrigen Studiengang "Intercultural Work and Conflict Management" zum Master der Sozialarbeit gestartet, mit Schwerpunkten in Völkerrecht und Sozialmanagement. Das Netzwerk vertritt bereits 250 Studenten und soll noch wachsen.

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