Gesundheit : Berliner Fachhochschulen: Ausbau in Sicht

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Berlins Fachhochschulen können mit einem kräftigen Zuwachs an Studienplätzen rechnen. Dies beschloss der Berliner Senat am Dienstag mit dem Konzept zum Ausbau der Fachhochschulen, das Wissenschaftssenator Christoph Stölzl (CDU) vorgelegt hatte. Ziel sind 35 Prozent der Studienplätze. Bisher entfallen von den 85 000 Plätzen an den Hochschulen der Stadt 27,5 Prozent auf die Fachhochschulen.

Die Mittel für den FH-Ausbau sollen aus einem Fonds kommen, in den die Universitäten aus ihren Etats jährlich 3,2 Millionen Mark einzahlen - 15 Jahre lang. Diese Summe ist in der bisherigen Fassung der Hochschulverträge 2003 bis 2005 vorgesehen, die die Universitäten bereits unterzeichnet haben. Für das Inkrafttreten fehlt noch die Zustimmung des Finanzsenators.

An den FH sollen in den nächsten Jahren auch zusätzliche Studiengänge eingerichtet werden, darunter die Heilpädagogik. In den Gesundheitsberufen sollen im Zuge des FH-Ausbaus auch Ausbildungsangebote von den Fachschulen an die Hochschulen verlegt werden. Die bestehenden FH-Angebote in den Rechts-, Verwaltungs-und Wirtschaftswissenschaften sollen erweitert werden, berichtete der Landespressedienst.

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