Gesundheit : Berliner Wissenschaftsfonds: "Zukunftsfonds erhalten"

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Führende Berliner Wissenschaftler haben sich in einem offenen Brief an Berliner Spitzenpolitiker gewandt. Sie wollen verhindern, dass der Berliner Zukunftsfonds aufgelöst und zur Sanierung des Landeshaushaltes verwendet wird. Der Fond enthält 200 Millionen Mark, etwa 45 Millionen daraus sind bereits verteilt worden. Im Vertrauen auf die Bereitstellung der Gelder hätten bereits seit zwei Jahren Unternehmen Forschungsinstitute und Hochschulen "Ideen entwickelt, Ko-Finanzierungsmittel bereitgestellt, strategische Verbünde verabredet", schreiben die Unterzeichner, darunter die Präsidenten der drei Universitäten, Vorsitzende führender Unternehmen der Technologiebranche sowie Ingolf Hertel, als Sprecher der Forschungsinstitute in Adlershof, Hans-Olaf Henkel, der Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, und Detlev Ganten, Vorsitzender der Helmholtz Gemeinschaft.

Kein "Unternehmer, kein kreativer Erfinder, kein Wissenschaftlter, kein international angesehener Berater in oder außerhalb von Berlin" werde in Zukunft mehr bereit sein, "irgend einer Aussage der politischen Klasse in dieser Stadt Glauben zu schenken", sollte der Fonds aufgelöst werden, schreiben die Unterzeichner.

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