Gesundheit : Berlins Bildung verbessert sich am schnellsten

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Berlin hat unter allen 16 Bundesländern die größten Fortschritte im Bildungssystem erreicht. Auch die anderen ostdeutschen Länder haben deutliche Verbesserungen aufzuweisen, ergab der am Mittwoch veröffentlichte Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Neben einem Bestandsranking, das den IstZustand beschreibt und Bayern und Baden-Württemberg nach wie vor vorn sieht, vergleicht der Monitor im Veränderungsranking die Verbesserungen von 2002 auf 2003.

Hier liegt Berlin auf Platz eins, Sachsen belegt Platz zwei und Thüringen Platz drei. Brandenburg und Sachsen-Anhalt rangieren auf den Plätzen fünf und sieben. Einziger Ausreißer im Osten ist Mecklenburg-Vorpommern mit Platz 16.Bayern und Baden-Württemberg erreichen im Veränderungsranking die Plätze 12 und 15.

Sachsen und Thüringen haben zu den im Bestandsranking führenden Ländern Bayern und Baden-Württemberg aufgeschlossen. Neben der guten Relation zwischen Lehrern und Schülern festigten beide Ostländer ihren Ruf als die führenden deutschen Bundesländer bei der Ingenieurausbildung. Sie „exportierten“ Absolventen vornehmlich nach Bayern und Baden-Württemberg.

Die guten Noten für Berlin gründen sich unter anderem auf eine hohe Wochenunterrichtsstundenzahl, eine höhere Abschlussquote bei Schulabgängern, höhere Bildungsausgaben je Schüler sowie eine steigende Zahl von Studenten in Naturwissenschaften und Mathematik. Bildungssenator Böger führt die Verbesserung auf einen Mentalitätswandel in Schulen und Elternhäusern zurück.

Der Bildungsmonitor wird von einem Expertenteam mit Hilfe des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. In die Analyse wurden über 100 Indikatoren – zum Beispiel die aktuellen Pisa-Ergebnisse, Klassengrößen, Abbrecherquoten, Zahl und Qualität der Abschlüsse von Schülern und Studenten oder Studiendauer – einbezogen. Tsp/ddp

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