Gesundheit : Besser lesen mit der Kirche

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An den 975 evangelischen Schulen in Deutschland verstehen sich Schüler und Lehrer besser als an staatlichen Schulen. Auf die Unterrichtsergebnisse wirkt sich das gute Lernklima aber nur teilweise aus. Während Jugendliche von konfessionellen Haupt und Realschulen ihren Altersgenossen der staatlichen Schulen beim Lesen voraus sind, unterscheiden sich die Kenntnisse der Gymnasiasten kaum. Das sind Ergebnisse einer speziellen Auswertung der Pisa-Ergebnisse aus dem Jahr 2000 im Auftrag der Kirche. An evangelischen Haupt- und Realschulen gehören demnach 42 Prozent der Jungen und 28 Prozent der Mädchen zu den Leseschwachen – an staatlichen Schulen sind es 57 und 48 Prozent. Die evangelischen Gymnasien schneiden allerdings in Mathematik leicht schwächer ab. Für den Hauptschul-Erfolg beim Lesen nennt die Studie neben des Schulklimas mehrere Gründe. Mehr Schüler kämen aus „Familien mit einem erkennbaren Bildungshintergrund“, weniger seien hingegen Migranten. Die Lehrer würden „darauf achten, ihre schwachen Schüler nicht zu verlieren“. Die Eltern setzten sich auch stärker an der Schule ein. tiw

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