Gesundheit : Bildungsmesse in Berlin: Sich selbst ein Bild machen

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Wer sich zu einer Weiterbildung entschließt, steht vor einer Vielzahl von Angeboten und Anbietern. Allein die Volkshochschulen und Einrichtungen der beiden Kirchen bieten nach Angaben des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) in Frankfurt mehr als 800 000 Kurse an. Da ist es nicht immer leicht, das passende Angebot zu finden. Als erstes sei es deshalb wichtig, die individuellen Voraussetzungen für Förderungen und die Zugangsbedingungen zu klären, meint Thomas Krüger von der Weiterbildung Hamburg, einem Trägerverein von mehr als 200 Bildungseinrichtungen.

Allerdings fehlen verbindliche Richtlinien zur Sicherung von Qualitätsstandards. Wer eine Bildungseinrichtung aufbauen will, braucht nur einen Gewerbeschein. Beratungsstellen empfehlen deshalb, sich vor Ort umzuschauen und vorab Unterrichtsform und -zeiten, Qualifikation der Dozenten, Lehrpläne, Zertifikate, Zielgruppe, Zugangsvoraussetzungen und Kosten zu klären.

Nach den Erfahrungen des Vereins hakt es bei neuen Trägern oft an den Geschäftsbedingungen. "Verträge gleichen einem wilden Kuddelmuddel und sind nicht unbedingt zu Gunsten der Teilnehmer gestaltet", sagt Krüger. Verträge sollte man deshalb erst nach sorgfältiger Prüfung und nicht unter Druck unterschreiben.

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