Gesundheit : Bildungspolitik: Hochschulrat verlangt Planungssicherheit - Appell an Regierung Stolpe

Der mit hochrangigen Wissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft besetzte Hochschulrat des Landes Brandenburg hat von der Landesregierung verlangt, den Hochschulen endlich finanzielle Klarheit zu geben, mit welchen Geldern sie in den nächsten Jahren zu rechnen haben. Erst dann könnten die Hochschulen in einem zweiten Schritt ihre Vorstellungen über die Strukturveränderungen erarbeiten.

Gerade erst hatte der Wissenschaftsrat in zwei Gutachten festgestellt, dass die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder sich an der unteren Grenze bei der Ausstattung mit Professuren befindet und eine deutliche Verbesserung verlangt. Von der Universität Potsdam wird eine viel weitergehende Schärfung ihres Profils als bisher erwartet.

Der Hochschulrat ist der Ansicht, dass bei den bevorstehenden Verhandlungen innerhalb der Landesregierung über den weiteren Ausbau der Studienplätze den Hochschulen keine Stellenkürzungen mehr auferlegt werden sollten. Wenn es wegen neuer Strukturen und schärferer Profile Veränderungen geben wird, dann sollten die Stellen für Innovationen genutzt werden, statt sie zu streichen, erklärte die Vorsitzende des Hochschulrats, die ehemalige hessische Wissenschaftsministerin Evelies Mayer.

Außerdem hat der Landeshochschulrat nach Beratungen mit dem Akademischen Senat der Fachhochschule Potsdam die Professorin Helene Kleine als Kandidatin für die Wahl zur Präsidentin nominiert. Die Präsidentschaftswahlen zur Nachfolge des bisherigen Rektors Helmut Knüppel werden am 5. Juli stattfinden. Tsp

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