Gesundheit : Bildungsstatistik: Erneut weniger Schulanfänger

Nach vorläufigen Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland zu Beginn des Schuljahres 2000/2001 rund 821.900 Kinder eingeschult. Das sind rund 14.000 weniger als im Vorjahr, wie das Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit setze sich der rückläufige Trend seit dem Schuljahr 1997/98 fort. Unterschiede registrierten die Statistiker im Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland. Während der Rückgang der Einschulungen in den neuen Ländern 5,2 Prozent betragen habe, seien es im früheren Bundesgebiet nur 1,3 Prozent gewesen. Ursache sei in erster Linie die demographische Entwicklung. Nach Angaben des Bundesamtes sind im Osten die Einschulungen durch den deutlichen Geburtenrückgang Anfang der 90er Jahre seit dem Schuljahr 1996/97 um mehr als die Hälfte gesunken. Auf Grund der Zahl der Geburten dürfte die Talsohle bei den Einschulungen jetzt allerdings erreicht sein, so das Statistikamt. Die künftig abnehmenden Schülerzahlen dürften die Diskussion um den Lehrermangel in einigen Bereichen besonders in Westdeutschland entspannen. Allerdings fällt der Rückgang deutlich niedriger aus, als der vergangenen Jahre vorhergesagt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar