Gesundheit : Blut-Stammzellen sind doch keine Alleskönner

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Stammzellen aus dem Knochenmark sind einer neuen Studie zufolge deutlich weniger wandlungsfähig als angenommen. Demnach entwickeln sie sich zwar zu verschiedenen Blutzelltypen, nur sehr selten aber zu Zellen anderer Gewebe. Das schreibt zumindest eine US-Forschergruppe um Amy J. Wagers von der Universität Stanford in der Onlineausgabe „Sciencexpress“ des Fachmagazins „Science“. Würde dieses Ergebnis bestätigt, wären die Stammzellen des Knochenmarks für die Behandlung einiger Krankheiten deutlich weniger geeignet als embryonale Stammzellen, aus denen noch zahlreiche Gewebearten entstehen können. Stammzellen sollen einmal zu neuen Therapien bei Diabetes, Herzinfarkt, Parkinson und anderen Krankheiten führen. dpa

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