Gesundheit : Bulmahn im Kuratorium der TU Berlin

Uwe Schlicht

Die TU ist die letzte der Berliner Universitäten, die sich eine Reformsatzung gegeben haben. Auch ihr Kuratorium ist nun nicht mehr nur aus Angehörigen von Interessengruppen zusammengesetzt, sondern aus bekannten Persönlichkeiten. Das Kuratorium ist für die strategische Entwicklung der TU zuständig sowie für die Haushaltsgestaltung. Der Akademische Senat hat gestern folgende Mitglieder ins Kuratorium gewählt: die ehemalige Bundeswissenschaftsministerin Edelgard Bulmahn (SPD), die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU), die Landesbezirksleiterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Susanne Stumpenhusen, den Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, ehemaligen Berliner Staatssekretär und Professor für Pädagogik, Erich Thies (CDU), das ehemalige Vorstandsmitglied von DaimlerChrysler, Manfred Gentz, und den Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Georg Wilhelm Adamowitsch (SPD). Die Hälfte der externen Mitglieder müssen Frauen sein, die Mitglieder müssen mit Zweidrittelmehrheit gewählt werden. Die hochschulpolitischen Fraktionen der TU mussten sich auf gemeinsame Kandidaten einigen. Insgesamt gehören dem Kuratorium elf Mitglieder an, darunter vier Vertreter der Gruppen der TU und der Wissenschaftssenator.

Außerdem hat TU-Präsident Kurt Kutzler den Akademischen Senat über die erneute Beteiligung der TU am Elite-Wettbewerb unterrichtet. In die neue Runde, über die im nächsten Jahr entschieden wird, geht die TU mit zwei Graduiertenschulen, einem Forschungscluster und einem Konzept für den Elitestatus. Die eine Graduiertenschule widmet sich der Nachwuchsförderung in der Physik, die andere fördert den Nachwuchs in der Metropolenforschung gemeinsam mit FU und HU. Der Forschungscluster kommt diesmal aus dem Maschinenbau und bearbeitet das Thema einer ökologisch effizienten Energieerzeugung in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Cottbus. Den Elitestatus möchte die TU mit dem Thema erringen, wie die Lücke zwischen Wissenschaft und deren Verwertung in der Wirtschaft geschlossen werden kann.

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