Gesundheit : Bulmahns Masterplan

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat sich entschieden gegen eine Quotierung der Studentenzahl beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium ausgesprochen, wie dies gegenwärtig in einigen Bundesländern angestrebt wird. Maßstab für den Besuch eines weiterführenden Master-Studiums könne nur immer die zuvor im Bachelor-Studium erbrachte Leistung des Studenten sein, und nicht „eine starre, am grünen Tisch festgelegte Quote“.

Sie will sich ferner bei der Berliner Konferenz dafür stark machen, dass jeder Student in Europa künftig mit seiner nationalen Studienförderung auch in einem anderen Land der Gemeinschaft problemlos weiter studieren können soll. Die Ministerin forderte die deutschen Hochschulen auf, sich „mit aller Kraft“ für den europäischen Hochschulraum einzusetzen.

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Karl Max Einhäupl, sagte, bei der Einführung der neuen Studienabschlüsse hätten die deutschen Hochschulen im internationalem Vergleich noch erheblichen Nachholbedarf. Auch seien von den inzwischen rund 750 eingerichteten Bachelor-Studiengängen erst gut 80 auf ihre Qualität hin überprüft und damit „akkreditiert“. dpa

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