Gesundheit : Campus-ABC Teil 2

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D

Dekan - Von einer Fakultät für die Dauer von zwei Jahren gewählter Professor / gewählte Professorin, die die Amtsgeschäfte der Fakultät führt.

E

Erasmus / Sokrates - Für Abenteuerlustige, die sich für ein oder zwei Studiensemester im europäischen Ausland interessieren, bieten sich die EU-Programme ERASMUS / SOKRATES, LEONARDO, LINGUA und TEMPUS an. Informationen zu den einzelnen Programmen erteilen die RAkademischen Auslandsämter.

Ermäßigungen - gegen Vorlage des Studentenausweises gewähren eine Reihe kultureller Einrichtungen in Berlin einen nicht unerheblichen Preisnachlaß. Auch die BVG hält ein verbilligtes "Azubi-Ticket" bereit. Ein "Semesterticket" gibt es in Berlin allerdings leider (noch) nicht.

Exmatrikulation - Das freiwillige Ausscheiden aus einer Universität ist bürokratisch denkbar einfach. Zumeist genügt es, sich zum kommenden Semester nicht mehr zurückzumelden. Unfreiwillig exmatrikuliert wird, wer eine Prüfung endgültig nicht bestanden hat oder wer sich nicht zu den Pflichtberatungen bei Überschreiten der Regelstudienzeiten einfindet. Zuständig ist das Immatrikulationsbüro.

F

Frauenbeauftragte - an jeder Uni wird über die verfassungsrechtliche Gleichstellung der Frauen durch eine hauptberufliche Frauenbeauftragte gewacht. Daneben wählen die einzelnen Fachbereiche und Institute aus ihren Reihen eine ehrenamtliche Frauenbeauftragte. Trotz begrenzter Möglichkeiten - offiziell haben sie nur eine beratende Funktion - bemühen sich die Frauenbeauftragten um Erstellung von Frauenförderrichtlinien und Förderplänen und nehmen Anregungen und Beschwerden entgegen.

Frauenbeauftragte der FU: Mechthild Koreuber, Rudeloffweg 25-27. t 838 4259.

TU: Heidemarie Degethoff de Campos, Straße des 17. Juni 135, Raum H 2116, t 314 21439.

HU: Marianne Kriszio, Unter den Linden 6, Zi. 3107.t 2093 2840.

Freischussregelung - Zunächst nur für Juristen eingerichtete Möglichkeit, den ersten Examensversuch nicht anrechnen zu lassen, sofern er innerhalb der Regelstudienzeit liegt. Der Freischuss soll die Studienzeiten verkürzen.

H

Hilfskräfte, studentische - sind Studierende mit einem Arbeitsverhältnis an der Uni. Studentische Beschäftigte werden als Tutoren, als Hilfskräfte für Professoren oder in den Bibliotheken eingesetzt. Als gut bezahlte Jobs mit Urlaubsvergütung und eigenem Tarifvertrag sind die Hiwi-Verträge recht begehrt, die oft langweiligen Zubringertätigkeiten werden dafür in Kauf genommen. Freie Stellen werden in den Fachbereichen öffentlich ausgeschrieben, nicht selten sind diese dann allerdings intern schon längst besetzt worden.

Hochschulsport - Manchem mag der tägliche Weg zur U-Bahn oder zur nächsten Kneipe genug der Leibesertüchtigung sein. Doch wer sich darüberhinaus zu Lande, zu Wasser oder in der Luft sportlich betätigen möchte, dem steht an den Berliner Unis ein breites Angebot zur Verfügung. Wer in den begehrten Kursen einen Platz ergattern will, muss allerdings früh aufstehen und seine Ellenbogen gebrauchen. Das Hochschulsportverzeichnis liegt bzw. hängt in den Hauptgebäuden der Berliner Hochschulen aus oder ist dort beim Pförtner zu haben.

I

Immatrikulation - Erst mit der Immatrikulation wird man ordentliches Mitglied einer Hochschule. Für die Einschreibung benötigt werden im allgemeinen das Abiturzeugnis, bei zulassungsbeschränkten Fächern der Zulassungsbescheid, der Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über die Zahlung der Studentenwerksbeiträge.

Immatrikulationsbüros der Universitäten:

FU: Iltisstraße 1. Öffnungszeiten Mo-Di 9 Uhr 30 - 12 Uhr 30, Do 15-18 Uhr. TU: Straße des 17. Juni 135 Erdgesch., Öffnungszeiten Mo-Fr 9 Uhr30-12 Uhr 30 (außer Mittwochs). HU: Unter den Linden 6, Zi. 1042 und 1045 Öffnungszeiten Mo/Mi 13-15 Uhr, Di/Fr 9-12 Uhr.

(wird fortgesetzt)

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