Gesundheit : Cannabis bleibt hinter Erwartungen zurück

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In den letzten Jahren sind die Bestrebungen gewachsen, den Hanf (Cannabis) als Heilpflanze zu etablieren. Im Gespräch ist vor allem die Behandlung des Nervenleidens Multiple Sklerose. Jetzt ist erstmals eine große Studie im Fachblatt „Lancet“ erschienen, nach der Cannabis jedoch die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Wie John Zajicek von der Peninsula Medical School im britischen Plymouth berichtet, konnte Cannabis die bei der Multiplen Sklerose auftretende krampfartige Muskelanspannung (Spastik) nicht stärker lindern als ein Scheinmedikament (Placebo). Allerdings verspürten viele Patienten das Gefühl subjektiver Besserung der Spastik. Außerdem waren sie etwas beweglicher und berichteten über weniger Schmerzen. Die Forscher meinen, Cannabis sollte auf jeden Fall weiter erprobt werden. wez

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