Gesundheit : CDU-Länder planen Studiengebühren

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Die Kultusminister der CDU sind dabei, gemeinsame Pläne für Studiengebühren zu entwickeln. Das sagte die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka der Deutschen Presseagentur (dpa). Zwar sei ungewiss, wie das Bundesverfassungsgericht im Laufe des Jahres über die Klage von sechs Ländern entscheidet, Gebühren erheben zu können. Doch wollten die Länder vorbereitet sein, sollte das Verbot kippen.

Die Kultusminister der CDU hätten „klar abgesprochen“, dass Gebühren nur unter ganz bestimmten Bedingungen eingeführt werden können. Das Wichtigste sei, dass jeder Studierende die Möglichkeit haben müsse, ein Darlehen zu bekommen, das er erst nach Absolvierung des Studiums zurückzuzahlen hat, so dass niemand aus sozialen Gründen von einem Studium ausgeschlossen wird. Einzelne Länder verhandelten schon mit ihren Landesbanken. Außerdem müsse in einem Pakt mit den Ministerpräsidenten aller Länder gesichert werden, dass das Geld aus den Studiengebühren den Hochschulen zugute komme. dpa

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